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Die Sardinensaison hat noch nicht begonnen, trotzdem sind die typischen Sardinhas assadas, gegrillte Sardinen überall zu bekommen. Wir essen unsere obligatorische Portion in der Nähe
von Carrapateira, einem kleinen Ort an der Westküste, von wo aus man einen sehr schönen Spaziergang entlang der stürmischen Küste unternehmen kann. Leider ist ein Teil des
Weges eine zwar unbefestigte, jedoch doch von einigen Mobilisten befahrene Strasse, sodass uns manches Mal der Staub ins Gesicht geblasen wird. Dennoch ist es eine herrliche
Wanderung mit Ausblicken fast bis zum Cabo de Sao Vincente.
Tintenfische werden hier in Tonkrügen gefangen (siehe
Abbildung am Seitenkopf), sie schlüpfen durch die enge Öffnung, können dann aber nicht drehen und bleiben deshalb drin stecken.
Ein Besuch von Aljezur schließt den herrlichen Tag ab; wir spazieren durch das reizvolle Dörfchen hinauf zu den Resten einer Burg, die wahrscheinlich auch während der arabischen
Herrschaft über die Algarve errichtet wurde. Sie ist zwar fast völlig verfallen, doch hat man einen schönen Blick über die Umgebung.
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