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Am 16. Oktober 1817
entdeckt ein italienischer Abenteurer - gegen ihn wäre Indianer Jones ein seriöser und langweiliger Wissenschaftler - im Tal der Könige ein prächtiges Grab: er kopiert die farbigen
Malereien an seinen Wänden und zeigt sie in einer vielbeachteten Ausstellung im Britisch Museum in London. Der Startschuß zum Run auf die altägyptischen Schätze beginnt und der
Strom von Touristen versiegt bis zum heutigen Tag nicht mehr.
Die großen Zeremonialtempel
Karnak und Luxor Tempel
liegen im Ostteil der alten Hauptstadt Theben. Hier befinden sich auch die großen Touristenhotels, die Anlegestellen der Nilkreuzfahrtschiffe und die Touristenagenturen. Das Luxormuseum zeigt in gelungener Präsentation wenige, aber ausgesuchte Schätze aus den mittelägyptischen Regionen um Luxor.
Am Westufer des Nils - in
verhältnismäßiger Ruhe - dann die Totenstadt des mittleren Reiches: Theben West
mit dem Tal der Könige und seinen Pharaonengräbern. Und die Totentempel Medinet Habu, der Tempel der Hatschepsut und der Totentempel Ramses II. Nicht zu vergessen die ebenfalls prächtig dekorierten Beamtengräber und die Gräber der Bauarbeiter Deir-el-Medina.
Weiter nördlich, den Nil
hinab befinden sich zwei weitere Tempel: der Hathortempel von Dendera und der Tempel von Abydos,
der gleich sechs Gottheiten geweiht war. Nur im Konvoi zu erreichen, jeweils etwa 90 Minuten müssen für die Besichtigung reichen, dann geht es leider schon wieder weiter...
Südlich von Luxor
schließlich eine der besterhaltenen Tempelanlagen überhaupt: der Horustempel von Edfu.
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