In Arbeit - Work in Progress

Bologna

Bologna - StadtplanKundstgeschichtlicher Rundgang durch Bologna

Dauer je nach Interesse zwischen 4 und 6 Stunden

Start an der Piazza Maggiore mit San Petronio und Museo Civico Archeologico, Besuch S. Maria della Viata mit “Beweinung Christi”, rechts ab zur Piazza Minghetti und Pza Calderini zur Piazza S. Domenico. Besichtigung der Kirche. Zurück und durch verwinkelte Gässchen nach S. Stefano, Besichtigung des Komplexes. Vorbei an den Torri zurück zur Piazza Nettuno mit gleichnamigem Brunnen. Evtl. Besichtigung Palazzo Comunale mit Collezioni Comunali d´Arte.

Piazza Maggiore, Basilika San Petronio, Palazzo di Re Enzo, Torri,

Ein Rundgang beginnt am besten - jeder ahnt das schon -  an der Piazza Maggiore im Zentrum Bolognas...

anklicken, um zum Panorama zu kommen: Piazza Maggiore in Bologna

Piazza Maggiore von Bologna (von r.n.l.): San Petronio, Palazzo dei Notai, Palazzo Comunale, Palazzo del Podesta (mit den roten Werbefahnen, ein namenloser Palazzo und wieder San Petronio

... aber im Gegensatz zu anderen Städten der Emilia-Romagna ist die Kathedrale nicht das prachtvolle Hauptelement, auf das alle Spiegelreflexkameras gerichtet werden. Hier ist der Kollaps der New Economy des bürgerlichen Mittelalters anschaulich zu sehen: die aufwändig Verblendung der Backsteinbasilika ist nicht fertiggestellt worden,Bologna - San Petronio der Bürgerschaft ist das Geld ausgegangen. Die Kirche ist dem Schutzpatron der Stadt Bologna geweiht, dem Bischof Petronius, der im 5. Jhd. lebte. Interessanterweise findet sich sein Grab nicht in der Kirche Santo Petronius, sondern wird in Santo Stefano verehrt (siehe unten). Die Basilika ist übrigens keine Bischofskirche, aber das drehen die Bologneser gleich zu ihren Gunsten: denn damit wird San Petronio zur größten Pfarrkirche der Erde.

Doch kommen wir zurück zur Piazza Maggiore,

Nicht wenige Geschichtsschreiber beginnen ihre römische Geschichte mit der Beschreibung der “Indogermanisierung Italiens”, dem Aufkommen der Villanova-Kultur zwischen dem 9. und 6. vorchristlichen Jahrhundert. Ein kleiner Flecken in der Nähe von Bologna gab dieser Kultur ihren Namen, hier wurden Anfang des 19. Jhrds. umfangreiche und sorgfältige Ausgrabungen vorgenommen, zahlreiche Exponate finden sich im Museo Civico Archeologico in Bolgna, gleich neben San Petronio.

Mit dieser Kultur wird in größerem Umfang eine bereits schon viel frühere Besiedlung des Gebietes um Bologna nachweisbar, das schon immer wegen seiner herausragenden Verkehrslage bedeutend war. Noch heute ist Bologna das größte Zentrum der Emilia-Romagna und die Vielzahl von kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten zwingt zur Beschränkung auf eine kleine Auswahl, falls man - wie ich - nur einen Tag hier verbringen will oder kann.

Dozza, Vena del Gesso

 

Interaktive Panoramabilder (anklicken)


Piazza Maggiore in Bolgona

anklicken, um zum Panorama zu kommen: Piazza Maggiore in Bologna

Landschaft bei Dozza

zum Panorama

Vena del Gesso

zum Panorama

Vena del Gesso, Borgo Rivola

zum Panorama

 

Weiterführendes


Die Kultur der Etrusker im Museo Civico Archeologico (in englischer Sprache)
Mary Ann Sullivan:
Reliefschmuck an San Petronio in Bologna
 

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