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Ein letzter Tag mit Blicken auf die Westküste Nordschottlands. Wir wandern
entlang eines kleines Fjordes nahe Shieldaig mit unzähligen wilden Rhododendron-Gehölzen und den hier so typischen Moosen und Farnen.
Etwas koordinierter erfolgt das Wachstum selbst exotischer Gewächse in Inverewe Gardens. Auf der geographischen Breite von etwa 58 Grad gelegen,
garantiert doch das milde Golfstromklima in diesem Landstrich das Überleben von Pflanzen, die nicht winterhart sind und deshalb in unseren Regionen eigentlich nicht vorkommen..
Unsere Fahrt führt uns nun durch karge Täler, vorbei an Wasserfällen und durch Schluchten hindurch nach Osten. In Beauly finden wir Unterkunft in einem der typischen Landhotels
mit britischem Charme. Zum Abendessen gibt es Haggis, das zweifellos berühmteste Gericht Schottlands. Er enthält gewürzte Schafsinnereien und Hafermehl, ähnelt etwas unserem
Saumagen, wird jedoch als Vorspeise serviert.
Robert Burns hat den Haggis in einem stimmungsvollen Gedicht verewigt, das auch heute noch - in unserem Fall sogar mit
Dudelsackgeräusch - beim Anschneiden zeremoniell vorgetragen wird.
Fair fa' your honest, sonsie face, Great chieftain o' the Puddin-race! Aboon them a' ye tak your place, Painch, tripe, or thairm: Weel are ye wordy of a grace As lang's my arm.
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Ye Pow'rs wha mak mankind your care, And dish them out their bill o' fare, Auld Scotland wants nae skinking ware, That jaups in luggies; But, if ye wish her gratefu' prayer, Gie her a Haggis!
Armin Grewe: Highlands
Unser Hotel: Beauly: Lovat Arms
Karte: Im Norden
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