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Der Ausflug von Oban zu den beiden Kleinoden Iona und Staffa ist ein Muß. Die Insel Mull wird dabei sozusagen im Vorbeifahren mitgenommen. Diese größte Insel der Inneren Hebriden bietet wunderschöne
Küstenlandstriche, die Moorlandschaft lädt zum Wandern ein.
“Je tiefer das Barometer fiel, desto höher stieg die See. Die Ladies fielen um wie die Fliegen, und ein und der andere Gentleman tat´s ihnen nach; ich wollte meine Reisepechbruder Felix wäre nicht unter ihnen
gewesen, aber er verträgt sich als Künstler mit dem Meere besser denn als dem Magen (...)” zitiert Peter Sager in seinem unübertroffenen Kunstführer Carl Klingemann, den Reisebegleiter von Felix Mendelssohn,
der beim Anblick der Insel Staffa angeblich zum Eingangsmotiv seiner “Hebriden-Ouvertüre” angeregt wurde.
Wir hatten glücklicherweise gutes Wetter, und konnten die Basaltfelsen sowie Fingal´s Cave in unserem Besichtigungskanon geruhsam besichtigen. Der im 19. Jahrhundert in dieser Grotte anwesende
Dudelsackspieler war glücklicherweise abwesend, die Zahl der Touristiden hielt sich auch in Grenzen.

Die Insel des Heiligen Columba, der hier im Jahre 563 sein Kloster gründete ist eine der meistbesuchten Inseln der Hebriden und sicherlich ist die Touristendichte pro
Quadratmeter hier tausendfach höher als auf Mull oder Skye. Die heute fotografierbare Abtei ist viel jüngeren Ursprungs, sie befindet sich nahe dem Totenfeld der schottischen Könige
des frühen Mittelalters. Nicht nur diese 48 schottischen, auch vier irische und acht norwegische Könige ruhen hier, leider sind die Spuren weitgehend verwischt. Heute gehört die Insel
dem National Trust, der sie nach einer aufsehenerregenden Verkaufsaktion für 1,5 Millionen Pfund vom Duke of Argyll erworben hat.
Karte: Mull-Iona-Staffa
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