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Timeline - Geschichte in Parallelen 0 - 499

Ägypten Algarve Kampanien Marokko Mexiko Rajasthan Rheingau Sizilien Thailand Zypern
Ägypten
Römische Herrschaft bis 395 n.Chr.: Ebenso wie die Ptolemäer vor ihnen nehmen auch die römischen Kaiser in Ägypten den Habitus der Ägypter an, auch sie bauen im ägyptischen Stil (Esna, Philae ), der Kaiser erscheint in Reliefs als ägyptischer Pharao usw. Ägypten wird zur Kornkammer Roms, unter Nero wird Ägypten Umschlagplatz von Gütern nach Indien. Ägypten
wird das erste vollständig christianisierte Land der Erde. Die koptische Kirche entsteht, es werden viele altägyptische Reliefs zerstört.
Mit der Teilung des römischen Reiches 395 fällt Ägypten an Byzanz. Die bisherige Ausrichtung auf das Abendland zerfällt. “Die nächsten zweieinhalb
Jahrhunderte (395-640 n. Chr.) reißen ein, was in drei Jahrtausenden errichtet worden ist.” (Brunner-Traut).
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Algarve
Die portugiesische Sprache entsteht aus dem Vulgärlatein. Bereits im 3. Jhd. sind christliche Einflüsse nachweisbar. Vandalen und Alanen sowie schließlich
die Westgoten dringen bis nach Südportugal vor und beenden die römische Herrschaft.
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Kampanien
Capri wird zum Nabel der Welt, als Kaiser Augustus und Tiberius auf der Insel teilweise ganzjährig residieren. Im Jahr 79 zerstört ein schwerer Ausbruch
des Vesuvs die Städte Pompeji, Herkulaneum und Stabia, die sich gerade langsam vom 17 Jahre vorher stattgefundenen Erdbeben erholen. Die Häfen
von Puteoli, Bauli und Misenum werden zentrale Stützpunkte der römischen Flotte. Kampanien wird nach dem Tod des letzten Herrschers des vereinten Römischen Reiches (Theodosius, 395) Teil des weströmischen Reiches.
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Marokko
Römische Herrschaft. Der letzte Mauretanische König, Ptolemaeus II. - ein Sohn Jubas II. - wird auf Veranlassung des römischen Kaisers Caligula 40 n.
Chr. ermordet. Ein darauf folgender Aufstand der Berber wird niedergeschlagen. Mauretanien wird in die Provinzen Mauretania Caesariensis (heute Algerien) und Mauretania Tingitana (Marokko)
aufgeteilt, welches von Volubilis aus regiert wird. In der zweiten Hälfte des 3. Jh. zerfällt die Herrschaft Roms, vorübergehend wird Marokko christianisiert.
Um 400 fallen die Vandalen in Marokko ein und bilden unter Geiserich ein Königreich, das schließlich auch den letzten Rückzug der Römer - Tingis (Tanger) und Ceuta umfasst.
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Mexiko

Rajasthan
Um ca. 40 n. Chr. regieren die Kushana in Westindien. Die zunächst nomadisierenden Herrscher werden seßhaft und bilden mit ihrer hellhäutigen
Herrenschicht eine frühe Herrscher-”Kaste”. Im 3. Jh. gelangt Rajasthan unter die Herrschaft der Gupta, sie bescheren dem Land ein “Goldenes Zeitalter” von 320-470. Ab 465 dringen aus Zentralasien die Weißen Hunnen
in das Land ein, das durch Erbstreitigkeiten geschwächte Nordindien zerfällt.
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Rheingau
Um 85 n. Chr. gewinnt Rom durch den Chattenkrieg seine rechtsrheinischen Besitzungen, die es durch den Limes sichert. In Wiesbaden (Aquae
Mattiacae) entsteht 40 n. Chr. ein großes Steinkastell, in das die rätische Kohorte einzieht. Die hier vorhandenen Thermalquellen erlauben einen Kur-
und Badebetrieb. Zwischen ca. 260 und 360 verdrängen die Germanen die Römer wieder aus dem Rheingau. Etwa 365 wird die Siedlung bei der Befestigung der Rheingrenze wichtiger Brückenkopf, der jedoch nicht
verhindert, das Anfang des 5. Jhds die Germanen auf linksrheinisches Gebiet vordringen.
  
Sizilien

Thailand
Das indisierte Königreich Funan prägt kulturell die Umgebung der Zentralebene Thailands. Buddhismus aber auch Hinduismus (letzerer insbesondere in höfischen Kreisen) prägen die lokalen
Glaubensvorstellungen.
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Zypern
Die Römische Herrschaft auf Zypern ist die Grundlage eines langen beständigen Aufschwungs der Insel. In der Nähe des Heiligen Landes
gelegen, wird sie schon bald von christlichem Gedankengut berührt. Die Apostel Paulus und Barnabas missionieren bereits um 45 n. Chr. auf Zypern.
Die heilige Helena, Mutter des Kaiser Konstantin, wird auf dem Weg zurück nach Byzanz 327 nach Zypern verschlagen, zum Dank für Ihre Errettung stiftet sie einen Teil der mitgebrachten Kreuzesreliquien dem Kloster
Stavrovouni (Kreuzesberg). 478 wird der zypriotischen Kirche nach der Auffindung der Gebeine des Barnabas die Unabhängigkeit (Autokephalie) mit eigenem Patriarchen innerhalb der orthodoxen Kirche zugesprochen.
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