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Timeline - Geschichte in Parallelen 1200 - 1299

Ägypten Algarve Kampanien Marokko Mexiko Rajasthan Rheingau Sizilien Thailand Zypern
Ägypten
In Kairo begründet Salah ad Din (Saladin) die Dynastie der Aijubiden (1171-1250). Kairos Zitadelle entsteht, der schiitische Glaube wird durch
die sunnitische Richtung des Islam ersetzt. Unter den Aijubiden gelingt es, die Kreuzfahrerheere mehrmals zurückzuschlagen und Ägypten somit dem Islam
zu retten. Schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen sind bei den Kreuzzügen ums Leben gekommen. 1250 übernehmen die Mamlucken die Macht. Sie waren ursprünglich gekaufte und militärisch erzogene Sklaven, während der
kommenden zwei Jahrhunderte regieren sie in zwei Dynastien. 1291 werden die Franken endgültig unter Ashraf al Chalil aus dem Heiligen Land vertrieben.
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Algarve
1249 endet die 500-jährige Herrschaft der Mauren im Süden Portugals. Eine wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Verarmung beginnt mit der
Vertreibung von Juden und Arabern. Um 1250 kommt die Algarve zum Königreich Portugal.
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Kampanien
Der Staufer Heinrich VI. heiratet die Tochter des Normannen Roger II. und tritt somit in die Erbfolge des Normannenreiches ein. Sein Sohn Friedrich II.
formt einen absolutistischen Kaiserstaat. Konflikte mit dem Vatikan führen schließlich 1266 zur Niederlage des Staufers Manfred gegen Karl von Anjou.
Er läßt Konradin, den letzten Staufer 1268 in Neapel hinrichten. Die Epoche der französischen Anjou im Königreich Neapel beginnt nach der Abspaltung
Siziliens und ihrer Vertreibung infolge der “sizilianischen Vesper” 1282. Neapel wird Zentrum der Renaissance unter Karl I. von Anjou und Robert “dem Weisen”.
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Marokko
Die Dynastie der Meriniden erobert 1248 Fes und erhebt es zur Hauptstadt, 1269 erobern sie Marrakech und beherrschen somit ganz Marokko.
Wiederum begünstigt durch die Rückwanderung von spanischen Mauren kommt es zu einer Blütezeit, die über 100 Jahre anhält.
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Mexiko

Rajasthan
Von Dehli aus schafft nach dem Tod Mohammeds von Ghur Qutb-ud-Din-Aibak, ein als Sklave in den Besitz seines Vorfahren gelangter
Türke eine erste islamische Dynastie auf indischen Boden, die nach seiner Herkunft als Sklavendynastie in die Geschichte eingeht (um 1200). Sein
Schwiegersohn Iltutmish (1211-1236) weitet den Einflußbereich weiter aus.
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Rheingau
Der Rheingau steht in hoher kultureller und wirtschaftlicher Blüte. Sämtliche Klöster sind bereits vorhanden, besonders Eberbach entwickelt einen
bedeutenden Weinanbau und Handel. Über den Wirtschaftshof des Klosters - Reichardshausen - werden die Weine bis Köln verfrachtet, wo die Mönche am St.-Servatius-Tor ihr Weinkontor haben. Es wurde ihnen 1292 von den
Kölnern geschenkt. Der Einfluß des Erzbischofs von Mainz wird gestärkt durch den Sieg über den Rheingrafen im Jahr 1279. Burg Ehrenfels in Rüdesheim, Burg Scharfenstein bei Kiedrich, Schloß Vollrads in Winkel und
andere Befestigungen entstehen. Das Rheingauer Gebück - ein Schutzwall aus gebückten = in die Erde zurückgebogenen Hainbuchen - sichert die Region vor Übergriffen.
  
Sizilien

Thailand
Sukhothai entwickelt sich 1238 unter König Sri Indraditya (Si Intharathit, Phra Ruang ?) zum ersten bedeutenden Staatsgebilde der Thai, es trägt den
Namen Königreich Siam. Prägende Religion ist der Theravada-Buddhismus, der auch Kunst und Kultur stark beeinflußt. Der Einfluß der Khmer geht fortan zurück, unter seinem Sohn Ram Kamheng (1279-1299) gelangt
Sukhothai zu großer Blüte, 1283 entsteht aus der ceylonesischen die Thai-Schrift. Der Reich von Sukhothai erstreckt sich über fast das gesamte heutige Thailand. Mit dem im Norden gelegenen unabhängigen Reich Lanna
schließt Ram Kamheng Bündnisse. König Mengrai von Lanna gründet 1292 Chiang Mai “Neue Stadt” als Hauptstadt
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Zypern
Konsolidierung der Herrschaft der fränkischen Lusignans. Kaiser Friedrich II. erhebt - wiederum im Vorbeifahren auf dem sechsten Kreuzzug 1228 -
Anspruch auf das von seinem Vater Heinrich VI. an Guy de Lusignan gelehnte Land. Nur kurzfristig erlangt er die Herrschaft, bevor die Franken mit Hilfe
der Genueser Flotte 1233 ihre Macht zurückgewinnen. 1291 fällt die letzte Kreuzritterburg im Heiligen Land: Akko. Der “Ritterorden des heiligen
Johannes vom Spital” (die Johanniter) muss Syrien verlassen und nimmt in Kolossi an der Südküste Zyperns sein Hauptquartier .
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