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Timeline - Geschichte in Parallelen 1300 - 1399

Ägypten Algarve Kampanien Marokko Mexiko Rajasthan Rheingau Sizilien Thailand Zypern
Ägypten
Herrschaft der ersten Mamlucken-Dynastie (der sog. bahritischen Dynastie) bis 1382. 1302 kommt es zu einem verheerenden Erdbeben, wenige Jahre
später rafft die Pest viele Menschen dahin. Nach Muhammad an Nasir (1293-1340) regieren in 132 Jahren 25 Sultane, kaum einer ist im Bett gestorben, kaum einer kam legal an die Macht. Trotzdem entstehen
zahlreiche bedeutende Bauten im spezifischen ägyptisch-islamischen Stil wie z.B. die Sultan Hassan Moschee .
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Algarve
Bis 1383 regieren die Könige aus dem Hause Burgund in Portugal, ab dann Herrscher aus dem Haus Avis.
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Kampanien
Zahlreiche Castelle (z.B. Sant´Elmo in Neapel) entstehen in den Zentren des Königreiches Neapel unter der Herrschaft der französischen Anjou.
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Marokko
Herrschaft der Meriniden. Blütezeit Marokkos, Fes ist Hauptstadt. In der zweiten Hälfte des 14. Jh. langsamer Niedergang durch
Nachfolgestreitigkeiten und die erstarkenden christlichen Länder Spanien und Portugal, die die Küsten des Landes zu bedrohen beginnen. Die jeweiligen
Herrscher der Merinidendynastie regieren nur noch jeweils wenige Jahre, teilweise werden die Geschäfte faktisch von Wesiren wahrgenommen.
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Mexiko

Rajasthan
Der Regierung Iltutmishs folgt eine grausame Herrschaft von Ala-ud-Din Khilji (1296-1316). Ihm gelingt die Abwehr der Angriffe der Mongolen, die bis Delhi
vorrücken. Andererseits erobert er 1301-1303 die Rajputen-Festungen Ranthambhor und Chittorgarh, bei letzterer verlieren 50000 Rajputen ihr Leben, davon 13000 Frauen, die beim rituellen Selbstmord, dem Jauhar
sterben. 1398 plündert der Mongole Timur Delhi, die Stadt versinkt in die Bedeutungslosigkeit.
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Rheingau
Das Generalhaingericht entsteht als hervorragendster Ausdruck der Rheingauer Selbstverwaltung als eine Art Landtag. An ihm nehmen neben
dem Adel auch Bürger und Bauern teil. Versammlungsstätte ist zunächst die (heute verschwundene) Lützelaue bei Winkel und später eine Versammlungsstätte bei St. Bartholomä, heute ein Teil Winkels. Im Weistum
vom 27. Mai 1324 wird der Erzbischof von Mainz klar als oberster Herr und Vogt des Rheingaus anerkannt.
  
Sizilien

Thailand
Nach dem Tod Ram Kamhengs verfällt das Reich von Sukhothai; es wird in mehrere Fürstentümer aufgeteilt. 1351 legt König Rama Thibodi I. (U Thong)
den Grundstein für den Aufstieg eines neuen mächtigen Reiches: Ayutthaya. 1390 erobert Ram Esuan Chang Mai in Lanna.
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Zypern
Blütezeit und beginnender Niedergang der Herrschaft der fränkischen Lusignan unter Peter I. und Peter II. Die orthodoxe Kirche wird vom
Katholizismus der Franken äußerlich zurückgedrängt, das zypriotische Volk behält jedoch großteils seine Bindung an die griechische Kirche bei. In abgelegenen Dörfer überstehen unscheinbare Scheunendachkirchen (z.B.
das Kloster des hl. Ioannis Lampadistis ) die Repression. Um 1374 kommt es zu Konflikten mit Genua, Famagusta wird besetzt, Peter II. zeitweise gefangen gehalten.
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