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Timeline - Geschichte in Parallelen 1500 - 701 v. Chr.
Ägypten Algarve Kampanien Marokko Mexiko Rajasthan Rheingau Sizilien Thailand Zypern
Ägypten
Mit der Entstehung der Schrift um ca. 3000 v. Chr. beginnt “Geschichte” im heutigen Sinne. In dieser Zeit entsteht aus Ober- und Unterägypten unter
König Narmer ein erstes zusammenhängendes Ägyptisches Reich . Schnell steigt Ägypten zu einer hochentwickelten Kultur auf, Herrschaftsperioden
werden nach dem Geschichtsschreiber Manetho in Dynastien eingeteilt. Im Alten Reich (3.-6. Dynastie, 2665-2155 v. Chr.) kommt es zu einer ersten
Blütephase mit dem Bau der Pyramiden, die unter Djoser in Sakkara erste Formen annimmt und unter Cheops seinen Höhepunkt findet. Memphis ist Hauptstadt.
Der Zerfall der Zentralherrschaft führt in der Ersten Zwischenzeit (7.-11. Dynastie, 2155-2130 v.Chr.) zu politischen Wirren, die erst nach der
militärischen Eroberung Unterägyptens durch Mentuhotep II. beendet wird. Er begründet das Mittlere Reich (11. - 14. Dynastie, 2130 - 1650 v.Chr.) in
dem eine wirtschaftliche Konsolidierung stattfindet und große technische Leistungen die Grundlage für Wohlstand und Sicherheit schaffen.
Um 1650 übernehmen die Hyksos (“Fürsten der Fremdländer”) die Herrschaft in Ägypten. Diese Zweite Zwischenzeit endet mit der Vertreibung
durch König Ahmose um 1555 v. Chr. Eine Zeit ungeheurer Machtentfaltung beginnt: Das Neue Reich unter der 18. - 20. Dynastie (1555 - 1088) entsteht.
Theben wird neben dem religiösen nun auch politisches Zentrum, zahlreiche Monumentalbauten entstehen. Bestehende Tempel wie Karnak werden enorm erweitert.
Mit der Dritten Zwischenzeit (21. - 24. Dynastie, 1080-715 v.Chr.) zerfällt das Reich erneut in kleine Herrschaftsgebiete rivalisierender, teilweise ausländischer Machthaber.
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Algarve
Aus dem nordafrikanischen Raum besiedeln Iberer die nach ihnen benannte Halbinsel und die Algarve. Ab ca. 1000 v. Chr. gibt es engere Kontakte mit
Phöniziern, die hier Handelsniederlassungen errichten.
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Kampanien
Kontakte zum mykenischen und minoischen Griechenland entstehen, die Apennin-Kultur mit wichtigen Zentren in Kampanien bildet sich. Ausgeprägte
Viehzucht. Gegen 850 v. Chr. Einwanderung der aus Apulien stammenden Osker. Erste griechische Kolonien um 770 auf Ischia und Kyme, später Paestum.
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Marokko
Um ca. 2000 v. Chr. kommt es zu den ersten Ansiedlungen der Berber, deren Herkunft nicht ganz geklärt ist. Vermutlich handelt es sich um
Nomadenstämme lybischer, numidischer und garamantischer Abstammung. Um 1100 v. Chr. errichten Phoenizier erste Handelsniederlassungen am
Mittelmeer (Melilla) und Atlantik (Liks, Lixus bei Larache). Karthago wird 814 v. Chr. gegründet, Tingis (Tanger), Rusibis (Mazagan) und Chella (Rabat) folgen unter dessen Oberhoheit.
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Mexiko

Rajasthan
Die Induskulturen des Fünfstromlandes (heutiges Nordpakistan und Nordindien), die zwischen 3000 und 2000 v. Chr. in ihrer Blüte stehen,
strahlen in ihrer Endphase auf Rajasthan aus. Nach deren Niedergang gegen 1500 v. Chr. wandern aus den Steppen Zentralasiens indo-arische Kulturen
(Arier = Edle) nach Indien ein. Durch ihre strenge, religiös verbrämte Abgrenzung (Ursprung des Kastenwesens) vermeiden sie eine Vermischung. Die Priesterkaste (Brahmanen) verfassen heilige Bücher (Veden=Wissen),
sie geben dem Zeitalter seinen Namen: Vedisches Zeitalter.
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Rheingau
Um ca. 1800 v. Chr. wird Bronze zum führenden Werkstoff. Die Urnenfelderkultur prägt das südliche Hessen. Während im Mittelmeerraum
schon um 1500 v. Chr. der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit bemerkbar ist, vollzieht sich in Mitteleuropa dies etwa um 1000, in der Region des heutigen Rheingaus erst gegen 750 v. Chr.
 
Sizilien

Thailand
In Ban Chiang werden bereits zwischen 3000 und 2000 v. Chr. - und somit früher als sonstwo auf der Erde - Bronzegegenstände benutzt, die auf eine relativ hochentwickelte Kultur hinweisen.
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Zypern
Schon zwischen 7000 und 6000 v. Chr. ist in Chirokitia eine der ältesten erkennbaren Siedlungen der Weltgeschichte nachgewiesen. Sie gehörte zum
“fruchtbaren Halbmond” menschlicher Gesellschaften, der sich im östlichen Mittelmeer und Nahen Osten erstreckte. Nach einer unerklärlichen “Pause”
von ca. 1500 Jahren wird die gleiche Siedlung erneut für über 1000 Jahre bewohnt. Die reichen Kupfervorkommen werden bereits in der frühen Bronzezeit um 2000 v. Chr. von Kulturen auf Zypern genutzt. Um 1500 v.
Chr. entsteht die kypro-minoische Silbenschrift, die engen Beziehung zur westlicheren Insel Kreta werden augenfällig. Eine wirksame Staatsverwaltung bildet sich aus. Gegen Ende der späten Bronzezeit (um
1200 v. Chr.) entwickelt sich eine erste künstlerische Blüte. Um 1000 v. Chr. gelangen erste Stadtkönigtümer zur Bedeutung: Salamis, Paphos, Kition, Soloi und Tamassos und andere.
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