Timeline
1500-701 v.Chr.
700-301 v. Chr.
300-1 v.Chr.
0-499
500-799
800-999
1000-1199
1200-1299
1300-1399
1400-1499
1500-1599
1600-1699
1700-1799
1800-1900
1900-1999

Timeline - Geschichte in Parallelen
1500 - 701 v. Chr.
 

später

Ägypten
Algarve
Kampanien
Marokko
Mexiko
Rajasthan
Rheingau
Sizilien
Thailand
Zypern

Ägypten

Mit der Entstehung der Schrift um ca. 3000 v. Chr. beginnt “Geschichte” im heutigen Sinne. In dieser Zeit entsteht aus Ober- und Unterägypten unter König Narmer ein erstes zusammenhängendes Ägyptisches Reich Photo: Narmer Palette. Schnell steigt Ägypten zu einer hochentwickelten Kultur auf, Herrschaftsperioden werden nach dem Geschichtsschreiber Manetho in Dynastien eingeteilt. Im Alten Reich  (3.-6. Dynastie, 2665-2155 v. Chr.) kommt es zu einer ersten Blütephase mit dem Bau der Pyramiden, die unter Djoser in Sakkara Photo: Stufenpyramide des Djoser in Sakkara erste Formen annimmt und unter Cheops Photo: Cheopspyramide und Sphinx in Giza seinen Höhepunkt findet. Memphis ist Hauptstadt.

Der Zerfall der Zentralherrschaft führt in der Ersten Zwischenzeit (7.-11. Dynastie, 2155-2130 v.Chr.) zu politischen Wirren, die erst nach der militärischen Eroberung Unterägyptens durch Mentuhotep II. beendet wird. Er begründet das Mittlere Reich (11. - 14. Dynastie, 2130 - 1650 v.Chr.) in dem eine wirtschaftliche Konsolidierung stattfindet und große technische Leistungen die Grundlage für Wohlstand und Sicherheit schaffen.

Um 1650 übernehmen die Hyksos (“Fürsten der Fremdländer”) die Herrschaft in Ägypten. Diese Zweite Zwischenzeit endet mit der Vertreibung durch König Ahmose um 1555 v. Chr. Eine Zeit ungeheurer Machtentfaltung beginnt: Das Neue Reich unter der 18. - 20. Dynastie (1555 - 1088) entsteht. Theben wird neben dem religiösen nun auch politisches Zentrum, zahlreiche Monumentalbauten entstehen. Bestehende Tempel wie Karnak Photo: Asinou Panagia Phorbiotissa werden enorm erweitert.

Mit der Dritten Zwischenzeit (21. - 24. Dynastie, 1080-715 v.Chr.) zerfällt das Reich erneut in kleine Herrschaftsgebiete rivalisierender, teilweise ausländischer Machthaber.

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Algarve

Aus dem nordafrikanischen Raum besiedeln Iberer die nach ihnen benannte Halbinsel und die Algarve. Ab ca. 1000 v. Chr. gibt es engere Kontakte mit Phöniziern, die hier Handelsniederlassungen errichten.

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Kampanien

Kontakte zum mykenischen und minoischen Griechenland entstehen, die Apennin-Kultur mit wichtigen Zentren in Kampanien bildet sich. Ausgeprägte Viehzucht. Gegen 850 v. Chr. Einwanderung der aus Apulien stammenden Osker. Erste griechische Kolonien um 770 auf Ischia und Kyme, später Paestum.

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Marokko

Um ca. 2000 v. Chr. kommt es zu den ersten Ansiedlungen der Berber, deren Herkunft nicht ganz geklärt ist. Vermutlich handelt es sich um Nomadenstämme lybischer, numidischer und garamantischer Abstammung. Um 1100 v. Chr. errichten  Phoenizier erste Handelsniederlassungen am Mittelmeer (Melilla) und Atlantik (Liks, Lixus bei Larache). Karthago wird 814 v. Chr. gegründet, Tingis (Tanger), Rusibis (Mazagan) und Chella (Rabat) folgen unter dessen Oberhoheit.

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später


Mexiko



Rajasthan

Die Induskulturen des Fünfstromlandes (heutiges Nordpakistan und Nordindien), die zwischen 3000 und 2000 v. Chr. in ihrer Blüte stehen, strahlen in ihrer Endphase auf Rajasthan aus. Nach deren Niedergang gegen 1500 v. Chr. wandern aus den Steppen Zentralasiens indo-arische Kulturen (Arier = Edle) nach Indien ein. Durch ihre strenge, religiös verbrämte Abgrenzung (Ursprung des Kastenwesens) vermeiden sie eine Vermischung. Die Priesterkaste (Brahmanen) verfassen heilige Bücher (Veden=Wissen), sie geben dem Zeitalter seinen Namen: Vedisches Zeitalter.

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Rheingau

Um ca. 1800 v. Chr. wird Bronze zum führenden Werkstoff. Die Urnenfelderkultur prägt das südliche Hessen. Während im Mittelmeerraum schon um 1500 v. Chr. der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit bemerkbar ist, vollzieht sich in Mitteleuropa dies etwa um 1000, in der Region des heutigen Rheingaus erst gegen 750 v. Chr.

später


Sizilien



Thailand

In Ban Chiang werden bereits zwischen 3000 und 2000 v. Chr. - und somit früher als sonstwo auf der Erde - Bronzegegenstände benutzt, die auf eine relativ hochentwickelte Kultur hinweisen.

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Zypern

Schon zwischen 7000 und 6000 v. Chr. ist in Chirokitia eine der ältesten erkennbaren Siedlungen der Weltgeschichte nachgewiesen. Sie gehörte zum “fruchtbaren Halbmond” menschlicher Gesellschaften, der sich im östlichen Mittelmeer und Nahen Osten erstreckte. Nach einer unerklärlichen “Pause” von ca. 1500 Jahren wird die gleiche Siedlung erneut für über 1000 Jahre bewohnt. Die reichen Kupfervorkommen werden bereits in der frühen Bronzezeit um 2000 v. Chr. von Kulturen auf Zypern genutzt. Um 1500 v. Chr. entsteht die kypro-minoische Silbenschrift, die engen Beziehung zur westlicheren Insel Kreta werden augenfällig. Eine wirksame Staatsverwaltung bildet sich aus. Gegen Ende der späten Bronzezeit (um 1200 v. Chr.) entwickelt sich eine erste künstlerische Blüte. Um 1000 v. Chr. gelangen erste Stadtkönigtümer zur Bedeutung: Salamis, Paphos, Kition, Soloi und Tamassos und andere.

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