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Timeline - Geschichte in Parallelen 800 - 999

Ägypten Algarve Kampanien Marokko Mexiko Rajasthan Rheingau Sizilien Thailand Zypern
Ägypten
Herrschaft der Abbasiden (750-868 in Ägypten): Blütezeit. Das Arabische wird auch auf dem Land durch die Besiedlung durch arabische Nomaden
verbreitet und verdrängt die koptische Sprache. Der Türke Ahmed Ibn Tulun , zunächst Statthalter der Abbasiden, begründet eine kurzlebige Dynastie:
die der Tuluniden (868-905). 905 übernehmen die Abbasiden erneut von Bagdad aus die Herrschaft. Nach einem Intermezzo der Ichschididen (935-969) dringen die Fatimiden nach Ägypten vor und begründen erstmals
eine Dynastie auf religiöser Grundlage. Gohar, Feldherr der Fatimiden gründet Kairo 969, die El-Ashar Moschee wird gegründet, dort entsteht die älteste islamische Universität.
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Algarve
Xelb (Silves) wird maurische Hauptstadt der Provinz Al-Gharb, die Region blüht unter den Arabern auf. Es entstehen rege Handelstätigkeiten mit
Nordafrika. Feigen-, Oliven-, Mandel- und Zitrusbäume werden eingeführt und seither hier kultiviert. Angriffe der Wikinger werden abgewehrt.
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Kampanien
Die byzantinisch geprägte Küstenregion, insbesondere die Städte an der Amalfiküste werden sehr reich, sie spielen in einer Liga mit Pisa, Genua und
Venedig. 920 schließen sich die Städte Amalfi, Atrani, Ravello, Scala, Minuto, Minori und Maiori zu einer Seerepublik zusammen.
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Marokko
Idrissiden und Omaijaden. Fes wird 808 - nach der Ermordung von Idriss I. auf Veranlassung Harun al Raschids - durch dessen Sohn gegründet und zur
Hauptstadt Marokkos. Das idrissidische Reich zerfällt nach 828, omajadische und fatimidische Parteien liefern sich langjährige Kämpfe, kleinere unabhängige Berberreiche entstehen.
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Mexiko

Rajasthan
Die Gujara-Pratihara herrschen von Kannauj (dem heutigen Osian) aus über große Teile Nordindiens. Es wird auch zum religiösen Zentrum sowohl für
Brahmanen und Jains. Noch heute sind Reste der Tempel aus dieser Zeit zu sehen. Im 10. Jh. beginnen die islamischen Invasionen, denen die zersplitterten Rajputen-Fürstentümer wenig entgegenzusetzen haben.
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Rheingau
Die fränkischen Herrscher führen eine straffe Verwaltung ein und schaffen unter anderem den Königsunderngau, zu dessen Gebiet der heutige
Rheingau zählt. Rhabanus Maurus, der “Lehrer der Deutschen” und seit 822 Abt von Fulda, wird zum Erzbischof von Mainz berufen. Er lebt in Winkel in
einem Vorläuferbau des “Grauen Hauses” und stirbt auch dort. 983 werden die Hoheitsrechte des Mainzer Erzbischofes über den Rheingau dokumentiert. Der Rheingau weist somit eine Sonderrolle gegenüber den
angrenzenden Gebieten im heutigen Hessen auf.
  
Sizilien

Thailand
Das in Angkor um 800 entstandene Khmer-Reich dehnt langsam seinen Einfluß auf Thailand aus. Dies wird begünstigt durch den Niedergang der
Macht Srivijayas. Gegen Ende des 10. Jh. ergreift ein Fürst aus dem Süden Thailands die Macht im Mon-Königreich von Lopburi.
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Zypern
Zypern unter byzantinischer Herrschaft. Im gesamten 9. und 10. Jhd. immer wieder Arabereinfälle und Tributpflicht, erst 965 gelingt dem byzantinischen
Kaiser Nikephoros Phokas die Befreiung. Byzanz und auch Zypern übernehmen die Rolle eines Bollwerks der westlichen Welt gegen den vorrückenden Islam. Zahlreiche Burgen und Klöster entstehen.
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